
Welche Schritte sind nötig, um einen Liter Weidemilch zu erzeugen, und welchen Beitrag leisten Weidehaltung und Milchprodukte für Gesundheit und Umwelt? Diese Fragen beantwortet Landwirtschaftsmeisterin und Bauernhofpädagogin Frieda Degener vom Klostergut Heiningen am Montag, 1. Juni, von 18 bis 20 Uhr im Nachhaltigkeitszentrum, Bohlweg 55. Die Veranstaltung kombiniert Vorträge mit Anschauungsmaterial und Praxisübungen und schließt mit einer Verkostung ab.
Veranstaltung und Ablauf
Degener zeigt Fotos und Anschauungsmaterial aus dem Hofalltag und bringt eine Holzkuh mit, an der Teilnehmende das Melken üben können. Die praktische Komponente soll einen unmittelbaren Eindruck vom Arbeitsaufwand und den Abläufen in der Milchproduktion vermitteln. Im Anschluss an den Vortrag ist eine Milchverkostung vorgesehen, die von Slow Food begleitet wird.
Inhalte und Fragestellungen
Im Mittelpunkt stehen grundlegende Fragen zur Produktion von Weidemilch, etwa welche Ressourcen und Arbeitsschritte erforderlich sind, um einen Liter Milch zu gewinnen. Zugleich wird erörtert, ob Weidemilch besondere gesundheitsbezogene Eigenschaften besitzt und inwiefern die Tierhaltung auf der Weide ökologische Effekte hat. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich über Herkunft und Produktionsbedingungen von Milch informieren möchten.
Referentin und Kontext
Frieda Degener ist als Landwirtschaftsmeisterin und Bauernhofpädagogin tätig und bringt praktische Erfahrungen vom Klostergut Heiningen mit. Ihr Ansatz verbindet fachliche Kenntnisse zur Landwirtschaft mit Bildungsarbeit für unterschiedliche Zielgruppen. Die Veranstaltung im Nachhaltigkeitszentrum bietet Lokalinteressierten die Möglichkeit, Produktion und Verbrauch von Milchprodukten direkt zu thematisieren und zu hinterfragen.
Quelle anzeigen

