Wolfsburg richtet sechs wohnortnahe Begegnungszentren für ältere Menschen ein

Wolfsburg richtet sechs wohnortnahe Begegnungszentren für ältere Menschen ein
Wolfsburg richtet sechs wohnortnahe Begegnungszentren für ältere Menschen ein

Zum 1. Juli hat die Stadt Wolfsburg ihre bisherigen Begegnungsstätten neu organisiert und zu sechs Begegnungszentren weiterentwickelt. Ziel ist es, wohnortnahe Treffpunkte für Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu sichern und das Angebot um Bildung, Bewegung, digitale Teilhabe und kulturelle Formate zu erweitern.

Konzept und Ziele

Die Stadtverwaltung bezeichnet die Umstrukturierung als Fortführung bewährter Arbeit: Bestehende Gruppen und Veranstaltungen sollen erhalten bleiben, zugleich sollen zusätzliche Angebote entstehen, die auf veränderte Bedürfnisse reagieren. Oberbürgermeister Dennis Weilmann betont, dass Begegnungszentren Orte des Zusammenhalts in den Stadtteilen schaffen und eine Investition in die Lebensqualität der Stadt darstellen. Stadträtin Iris Bothe erklärt, das neue Konzept richte sich an Menschen, die ihren Alltag aktiv gestalten, Neues lernen oder eigene Erfahrungen weitergeben wollen.

Standorte und Träger

Sechs Zentren nehmen den Betrieb auf. Träger sind sowohl freie Wohlfahrtsverbände als auch lokale Initiativen und private Anbieter. Zu den Standorten gehören die Plantage des Vereins Raum zum Wachsen e. V. im Wolfsburger Westen, das Begegnungszentrum der Ortsvereine von AWO und DRK in Fallersleben, der Aktivtreff des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, das mobile DRK-Angebot Mobil Verbunden für die östlichen Ortsteile, der CariTreff Stadtmitte Digital.Gesund.Gemeinsam der Caritas sowie das Begegnungszentrum Detmerode und Westhagen der Bettina Harms GmbH.

Angebote vor Ort und Beteiligung

Die Zentren sollen unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Vorgesehen sind Angebote zur digitalen Teilhabe, generationenübergreifende Projekte, mobile Formate für entlegene Ortsteile und interkulturelle Begegnungen. Die Stadt wirbt dafür, dass Bürgerinnen und Bürger die Angebote nutzen und sich mit eigenen Ideen und Engagement einbringen.

Die Neuausrichtung baut auf einer lokalen Tradition: Wohnortnahe Treffpunkte gehören in Wolfsburg seit den 1970er Jahren zur sozialen Infrastruktur. Die aktuellen Betreiber arbeiten den Angaben zufolge mit haupt- und ehrenamtlich Engagierten zusammen, um die Zentren über die kommenden Jahre hinweg zu betreiben und weiterzuentwickeln.

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