
Rund 100 Menschen, die in diesem Jahr die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben, wurden von Oberbürgermeister Dennis Weilmann im Schloss Wolfsburg empfangen. Die Stadt hatte die Veranstaltung erstmals in diesem Rahmen organisiert. Im Jahr 2025 sind in Wolfsburg insgesamt 643 Personen aus 66 Ländern eingebürgert worden.
Feierstunde und Worte des Oberbürgermeisters
Bei der Feierstunde im Schloss würdigte Weilmann die persönlichen Wege vieler Eingebürgerter. Er gratulierte im Namen der Stadt und betonte, dass eine Einbürgerung mehr sei als ein bürokratischer Akt. Viele hätten Sprache und Kultur erlernt, neue soziale Kontakte geschaffen und sich in die Gesellschaft eingelebt, sagte der Oberbürgermeister.
Herkunftsländer und statistischer Vergleich
Die meisten der 643 neu eingebürgerten Personen stammen aus Syrien, gefolgt vom Irak, Russland, der Türkei und Tunesien. Die genauen Zahlen lauten 159 aus Syrien, 63 aus dem Irak, 35 aus Russland, 35 aus der Türkei und 32 aus Tunesien. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 wurden in Wolfsburg 560 Personen eingebürgert, 2023 waren es 666.
Rechte und Pflichten
Weilmann wies zudem auf die mit der Staatsangehörigkeit verbundenen Rechte und Pflichten hin. Deutschland stehe für demokratische Werte und Grundrechte, die nicht weltweit selbstverständlich seien, und er forderte die neuen Staatsangehörigen auf, diese Werte zu schützen und aktiv zu leben.
Quelle anzeigen
Auch interessant:

