Neuer Multifunktionsbereich am Sibylla-Merian-Gymnasium soll 2027 bereitstehen

Neuer Multifunktionsbereich am Sibylla-Merian-Gymnasium soll 2027 bereitstehen
Neuer Multifunktionsbereich am Sibylla-Merian-Gymnasium soll 2027 bereitstehen | Bild: Freddieprince / CC0

Der Landkreis Gifhorn hat mit dem Spatenstich den Bau eines Multifunktionsbereichs am Sibylla-Merian-Gymnasium in Meinersen begonnen. Das Projekt soll zusätzliche Räume für Veranstaltungen, Ganztagsangebote und gemeinschaftliches Lernen schaffen und nach Planungen im Frühjahr 2027 für die schulische Nutzung zur Verfügung stehen. Für die entwerfende und weiterführende Planung ist das Büro Die Planschmiede 2KS beauftragt worden. Die Investitionssumme beträgt 4 Millionen Euro.

Ziel und Standort des Neubaus

Der neue Gebäudeteil wird links vom Haupteingang errichtet. Der Haupteingang selbst bleibt unverändert erhalten und soll weiterhin repräsentativ wirken. Nach Angaben der Planer fügt sich der Neubau in die vorhandene Struktur ein, ohne die Schulhoffläche wesentlich zu verkleinern. Damit ist eine klare Trennung des Multifunktionsbereichs vom restlichen Schulgebäude möglich.

Funktionen und Räume

Geplant sind Nutzungsmöglichkeiten für schulische Veranstaltungen, Angebote des Ganztags und Räume für gemeinschaftliches Arbeiten. In der Ausgabeküche ist eine Kiosknutzung vorgesehen, um verschiedene Essensvarianten anbieten zu können. Die Maßnahme soll demnach nicht nur als Aula dienen, sondern auch als flexibler Lern- und Begegnungsort.

Planung, Vergaben und Zeitplan

Das Planungsbüro Die Planschmiede 2KS erarbeitete zunächst eine Machbarkeitsstudie und legte anschließend eine Vorzugsvariante vor, die politisch beschlossen wurde. Baustelleneinrichtung, Erdbau und Rohbau sind bereits ausgeschrieben und vergeben. Für die Ausführung der Holzbauarbeiten und der Dachdeckerarbeiten ist der Beginn ab März 2026 vorgesehen. Die Bauleitung strebt an, die Arbeiten so zügig wie möglich umzusetzen, um das Gebäude im Frühjahr 2027 in Betrieb nehmen zu können.

Landrat Philipp Raulfs bezeichnete den heutigen Spatenstich als ein wichtiges Zeichen für die Weiterentwicklung der Lernbedingungen am Gymnasium. Er betonte, der Neubau werde Räume schaffen, in denen Kreativität, gemeinsames Arbeiten und moderner Unterricht gefördert werden können.

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